Historie

Geschichte von perpedalo und Köln-Rikscha

Warum gibt es in Köln eigentlich keine Rikschas? Diese Frage stellte sich Johannes Wittig – von Hause aus Sozialarbeiter und im Herzen Fan, der unmotorisierten, aus Asien stammenden dreirädrigen Gefährte. Und schon war seine Idee geboren und umgesetzt: Ende 1992 war die erste thailändische Rikscha in Köln einsatzfähig. Es folgten indische und indonesische Rikschas. Das Geschäft von "Köln-Rikscha" begann zu wachsen, doch Fahrten konnten zunächst nur auf Bestellung gebucht werden. Das Rikscha-Taxi war noch nicht geboren.

Das führte 1999 Olaf Wirtz mit seinem Unternehmen perpedalo ein. 2004 wurden dann seine Fahrzeuge in den Fahrzeugpool von „Köln Rikscha“ integriert und weitere Gefährte wie das Modell Velotaxi-CityCruiser angeschafft.

Das neue Unternehmen nannte sich fortan „perpedalo | Köln-Rikscha“. Und nachdem Werbung und Promotion immer wichtiger wurden, wurde der Namen 2010 in „perpedalo Velomarketing und Event“ umbenannt. Die Vision des Unternehmens ist es, diese besondere Art der Fortbewegung in Köln und anderen Städten gesellschaftsfähig zu machen. perpedalo zeigt Menschen Alternativen zu innerstädtischen Verkehrsmitteln. Und wegen der guten Ökobilanz hat zunehmend auch die Werbebranche das Marketinginstrument „Rikscha“ entdeckt! Gerne werben Unternehmen auf den Oberflächen für verschiedenste Produkte und Dienstleistungen. Darüberhinaus sind Event- und Promotionseinsätze in Köln wie auch überregional integraler Bestandteil perpedalos.

Heute ist „perpedalo“ mit einer Flotte von mehr als 25 Fahrzeugen das umweltfreundlichste Kölner Taxiunternehmen und gehört fest zum Stadtbild Kölns.